Interventionelle Bildgebung

Die interventionelle Bildgebung - insbesondere die interventionelle Echokardiographie - hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einem eigenen diagnostischen Schwerpunkt herauskristallisiert. Die oft multimodale Bildgebung (Computertomographie, Echokardiographie und gegebenenfalls Magnetresonanztomographie) ist für die Planung und Durchführung kathetergestützter, struktureller Eingriffe insbesondere an den Herzklappen entscheidend.

Mit der wachsenden Vielzahl kathetergestützter Reparaturmöglichkeiten (segelbasierte Methoden, Annuloplastie, Klappenersatz) ist die Auswahl des geeigneten Systems maßgeblich von der Anatomie der Herzklappe abhängig. Letztere und auch der genaue Entstehungsmechanismus der Herzklappenerkrankung werden durch die interventionelle Bildgebung bestimmt. 

Für die Durchführung der Intervention, vor allem an Mitral- und Trikuspidalklappe, ist die interventionelle Echokardiographie dann von entscheidender Bedeutung - und darüber hinaus Pfeiler für die Prozedurplanung auch neuer in klinischer Prüfung befindlicher Systeme. In unserem Zentrum sind wir spezialisiert, sowohl in der Planungs-/ Screeningphase als auch während der Eingriffe an den Herzklappen, die notwendige Bildgebung für einen erfolgreichen Eingriff zu akquirieren.

Unsere Patienten werden in wöchentlichen interdisziplinären Konferenzen besprochen, in denen sowohl Experten für Bildgebung als auch Interventionalisten und Herzchirurgen beteiligt sind, um die individuell optimale Behandlung aus der mittlerweile Vielzahl an Therapiemöglichkeiten auszuwählen.

Dr. Maria Isabel Körber

Dr. Maria Isabel Körber

Leitung Schwerpunkt Interventionelle Bildgebung

Sekretariat: Susanne Declair
Telefon
+49 221 478-32401
Telefax
+49 221 478-32400
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