Dr. Jan-Hendrik van den Bruck, Oberarzt in der Elektrophysiologie der Kardiologie im Herzzentrum der Uniklinik Köln, ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. und der Deutschen Herzstiftung mit der einen Hälfte des in diesem Jahr geteilten Wissenschaftspreises der Josef-Freitag-Stiftung ausgezeichnet worden. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Dr. Shinwan Kany vom Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg. Der Preis würdigt wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der Versorgungsforschung bei Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.
Dr. van den Bruck erhält den Preis für seine Arbeit „Characterization of ventricular tachycardia ablation in end-stage heart failure patients with left ventricular assist device (CHANNELED registry)“. In der multizentrischen Registerstudie konnten er und sein Team wichtige Erkenntnisse zur Katheterablation ventrikulärer Tachykardien bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und LVAD gewinnen. Die Studie umfasst die bisher größte Zahl dieser Hochrisikopatienten und zeigt, dass die VT-Katheterablation auch bei schwerstkranken Patienten sicher und durchführbar ist. Zudem stellte sich heraus, dass eine große Menge von Narbengewebe im Herzen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Herzrhythmusstörungen nach einer Behandlung wieder auftreten.
