Winkels, Holger
Foto: Prof. Dr. Holger Winkels, Foto: Michael Wodak

Die neue Emerging Group REACT (Reciprocal Cardio-Oncology Interactions ), mit Mitgliedern der Uniklinik Köln, der Medizinischen Fakultät und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung, ist im Rahmen der Förderlinie Emerging Groups für eine Förderung ausgewählt worden. Die Arbeit der Gruppe wird in den kommenden drei Jahren mit circa 890.000 Euro aus Mitteln des Excellent Research Support Programms (ERSP) der Universität zu Köln gefördert – mit dem Ziel, einen Sonderforschungsbereich bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einzuwerben.

 „Mit dem Team hinter REACT verfolgen wir das Ziel, ein neues, klinisch hoch relevantes Themengebiet an der Schnittstelle der Kardiologie und Onkologie hier am Campus zu etablieren. Gemeinsam und mit fakultäts- und klinikübergreifenden, klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Expertisen und Kooperationen wollen wir Mechanismen ergründen, die dem Crosstalk zwischen versagendem Herz und wachsendem Tumor zugrunde liegen“, so der Sprecher der Gruppe Univ.-Prof. Dr. Holger Winkels. Durch die Etablierung neuer Modelle in der reziproken Kardio-Onkologie, sowie Generierung integrativer Datensätze legt REACT den Baustein für ein langfristiges Forschungskonzept, das zum Ziel hat, neue therapeutische Angriffspunkte und kardioprotektive Strategien für Patientinnen und Patienten mit Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.

Emerging Groups sind Forschungsgruppen, die neue Forschungsschwerpunkte und innovative Themenfelder erschließen. Als wichtiger Motor für die wissenschaftliche Erneuerung haben sie in der Vergangenheit bereits zahlreiche neue, drittmittelfinanzierte Verbundprojekte initiiert und damit entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung der Forschung gesetzt.